Schweirerischer Bobsleigh-, Schlitten- und Skeleton-Sportverband
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BAZ Sport-News Ticker

Übergabe der vereisbaren Bob-, Rodel- und Skeleton-Startstrecke in Andermatt




Übergabe der vereisbaren Bob-, Rodel- und Skeleton-Startstrecke in Andermatt
In An­dermatt fand heu­te die offizi­el­le Überg­abe der Start­strecke für Bob, Ro­deln und Skelton vom VBS an das BASPO bzw. den Schwei­zeri­schen Bobsl­eigh-, Schlit­ten- und Skeleton-Sportver­band statt. Die vereisbare (Som­mer-)Trai­ningsstätte befindet sich auf dem Gelände des Waffenplat­zes und dient den Schwei­zer Eiskanal­sportlern zur geziel­ten Vorbe­rei­tung auf die olympi­schen Win­ter­spiele in Vancouver (2010) und Sochi (2014).
 
Mit der offizi­el­len Überg­abe endet die Planungs- und Bauphase. Die­se lag hauptsächlich in der Obhut der Schwei­zer Armee. Der SBSV wird die Bahn nun im Auf­trag des Bundes­amts für Sport (BASPO) be­trei­ben. In den vergan­genen zwei Mo­na­ten wur­den rund 4500m3 Erd­reich auf­geschüttet und 200m3 Holz ver­baut. Dies ent­spricht in etwa der Holzmenge, die für die Dachkon­struktionen von 12 Einfa­mili­enhäusern ge­braucht wird. Ge­tra­gen wird die Bahn von 75 Tonnen Stahlträgern. Grössten­teils konnte dabei Mate­ri­al wiederverwendet wer­den, das be­reits beim Er­st­ein­satz der Start­strecke (anlässlich der Sonderschau des eidg. Departe­ments für Verteidigung, Bevölkerungs­schutz und Sport an der Züspa 2007) Verwendung fand.
 
Der Bauzeit vor­ausgegan­gen ist ei­ne ein­einhalb Jah­re dau­ern­de Planungs­zeit. Während der ge­sam­ten Dau­er des Pro­jekts durfte der SBSV auf die Un­terstützung al­ler involvier­ten Stel­len zählen, sagt SBSV-Pro­jektlei­ter Chris­toph Kissling: „Der Support durch die Gemein­de An­dermatt, den Waffenplatz, den Kanton Uri aber auch durch das BASPO und das VBS war schlicht sen­sationell. Für ei­nen klei­nen Ver­band wie den SBSV wäre es allei­ne nie möglich ge­wesen, ein so gros­ses Pro­jekt zu realisie­ren. Nur dank der Flexibilität und dem Wil­len un­se­rer Partner etwas Einzig­artiges zu schaffen, war das möglich.“ Offizi­ell ein­geweiht wird die Anla­ge anlässlich der Start­schwei­zermeis­terschaf­ten am 26. / 27. September 2009. Der Anlass soll auch ein Dank an die Bevölkerung von An­dermatt und Umgebung sein.
Im Moment wird die Start­strecke noch als konventionel­le Bahn mit Schienen und Sport­geräten auf Rol­len betrie­ben. Ab Mitte August sol­len sich die Schwei­zer Eiskanal­sportler schliesslich auf Eis auf die kommen­de Olympiasaison vorbe­rei­ten können. „Die Möglichkeit die Starts auf Eis zu trai­nie­ren ist für die AthletInnen des SBSV en­orm wichtig. Gegenüber an­de­ren Nationen, die be­reits der­artige Anla­gen besit­zen, wa­ren wir bislang im­mer im Nach­teil, weil wir im Som­mer nicht hunder­te Starts auf der richtigen Un­terla­ge ma­chen konn­ten. Das ändert sich nun“, erklärt Chris­toph Kissling die Bedeu­tung der Bahn für den SBSV.

Fakten
Lage:
Länge:
Höhe:
Breite:
Profil:
 
Material
 
Planungszeit:
Bauzeit:
Betriebsdauer:
 
1450 M. ü. M auf dem Waffenplatz Andermatt
120 Meter
Inkl. Dach ca. 14 Meter über dem aktuellen Niveau des Geländes
Dach 6 Meter, Startstrecke ohne Umfeld 2,5 Meter
Rodel-Start bis 24% Neigung, Bob- und Skeleton-Start bis 14%. Profil entspricht der Startanlage der Olympiabahn 2010
4500 m3 Erdreich für Aufschüttung, 200m3 Konstruktionsholz, 75 Tonnen Stahlträger
1,5 Jahre
2 Monate
Voraussichtlich 5 Jahre







Übergabe der vereisbaren Bob-, Rodel- und Skeleton-Startstrecke in Andermatt



Übergabe der vereisbaren Bob-, Rodel- und Skeleton-Startstrecke in Andermatt



Übergabe der vereisbaren Bob-, Rodel- und Skeleton-Startstrecke in Andermatt

    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 17.07.2009

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